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SUMMARY:Schule des Erlebens 2026 – What about Connection?
DESCRIPTION:Foto: Lisa Viezens \n  \n11.00-12.00 Uhr Vortrag\, Studio Ben J. Riepe\n„Indigene Perspektiven auf Verbindung“ / Felix Halfmann (Initiative Lebendiges Wissen)\nWas gilt überhaupt als Wissen\, und was unterscheidet indigenes Wissen von dem\, was wir an Hochschulen lernen? Ausgehend von den Traditionen der Kogi und indigener Völker der Andenregion fragt der Vortrag\, was Verbindung aus indigener Sicht bedeutet\, was sie blockiert und warum diese Perspektiven heute wieder gebraucht werden. Im Zentrum steht der Begriff der Rückverbindung: sich an etwas zu erinnern\, das wir alle bereits kennen. Felix Halfmann\, ursprünglich Wirtschaftsingenieur für erneuerbare Energien\, ist Gründer von Lebendiges Wissen. Die Initiative bringt die indigene Perspektive zurück in unsere westliche Kultur als eine Antwort auf kollektive und individuelle Krisen. \n12.00-14.30 Uhr Science Session\, Studio Ben J. Riepe und FREIRAUM\n„Gedanken in Bewegung“\nWas wäre\, wenn ein Gedanke unsere Sicht auf die Welt verändern könnte? Welche Fragen bringen uns zum Staunen oder lassen uns Gewohntes mit anderen Augen sehen? Wissenschaftliche Thesen treffen auf Neugier\, Wahrnehmung und Begegnung. Maren Butte (Medien- und Kulturwissenschaft/HHU)\, Timo Skrandies (Kunstgeschichte/HHU)\, Markus Schrenk (Philosophie/HHU)\, Felix Halfmann (Initiative Lebendiges Wissen) und Robin Junicke (Theaterwissenschaft/Ruhr-Universität Bochum) geben kurze Inputs aus ihren jeweiligen Forschungsfeldern – überraschend\, inspirierend und zum Weiterdenken. Anschließend laden wir zum offenen Denkraum ein: An verschiedenen Stationen gibt es Gelegenheit\, Gedanken gemeinsam weiterzuspinnen. Ein Spaziergang im eigenen Tempo durch Ideen und Perspektiven\, die den Kopf bewegen\, die Sinne anregen und vielleicht noch lange nachwirken. \n14.30-16.00 Uhr Lunch\n(Campus / geschlossene Veranstaltung\nfür Studierende und Mitwirkende) \n16.00-19.00 Uhr Workshop\, Künstlerverein Malkasten Düsseldorf\n„Singing as Social Sculpture“ / Ari Benjamin Meyers\n(Campus / geschlossene Veranstaltung\nfür Studierende und Mitwirkende)\nAm Workshop werden Mitglieder von KOIR teilnehmen\, dem Chor der Kunstakademie Düsseldorf\, den Ari Benjamin Meyers 2024 zu Beginn seiner Lehrtätigkeit als Vertretungsprofessor für Bildhauerei dort gegründet hat. Der Künstler und Komponist wird den Workshop gemeinsam mit ehemaligen Studierenden sowie dem stellvertretenden musikalischen Leiter von KOIR\, Christian Löffel\, gestalten. Nach einem Warm-up widmen sich die Teilnehmenden der performativen Musikkomposition „Serious Immobilities“ von Ari Benjamin Meyers in der Workshop-Version. Der Titel ist ein Zitat aus der Einleitung zu Erik Saties berühmtem Klavierstück „Vexations“ (Französisch für „Quälereien“). \n19.00-20.00 Uhr Essen (Campus / geschlossene Veranstaltung für Studierende und Mitwirkende) \n20.00-21.00 Uhr Science Slam\n„Kein Hirn ist eine Insel“ / Franca Parianen\nDas soziale Zusammenleben ist menschheitsgeschichtlich nicht nur unser größtes Talent\, sondern auch unsere eigene Chance. Kein Wunder\, dass wir Verbundenheit bis tief unter die Haut erleben. Die Neurowissenschaftlerin\, Science-Slammerin und Autorin Franca Parianen beschäftigt sich mit den biologischen Grundlagen unseres Zusammenlebens. Sie verbindet aktuelle Erkenntnisse aus der Hirnforschung mit Fragen aus unserem Alltag: Wie entsteht soziale Bindung? Was geschieht in unserem Kopf und Körper\, wenn wir anderen begegnen? Und welchen Einfluss haben Hormone auf unser Miteinander? \n21.15-22.00 Uhr Musik-Performance\, Künstlerverein Malkasten Düsseldorf\n„Serious Immobilities“ (Workshop-Version) /Ari Benjamin Meyers\nDas Publikum erlebt Ausschnitte aus „Serious Immobilities“ von Ari Benjamin Meyers\, performt von den Teilnehmenden des vorangegangenen Workshops. Der Titel ist ein Zitat aus der Einleitung zu „Vexations“ des französischen Komponisten Erik Satie. Das Werk gilt als ungewöhnlich\, denn es besteht aus nur einem Thema und zwei Variationen. Erik Satie gab zur Art und Weise der Realisation einen mehr als eigenwilligen Rat: „Um dieses Motiv 840 mal zu spielen\, wird es gut sein\, sich darauf vorzubereiten\, und zwar in größter Stille\, mit ernster Regungslosigkeit.“ Ari Benjamin Meyers komponierte die zehn Module der Musik-Performance „Serious Immobilities“ ursprünglich dafür\, täglich über einen Zeitraum von sechs Stunden ununterbrochen von zwei Musiker*innen\, vier Sänger*innen oder Tänzer*innen aufgeführt zu werden. Seither wurde es in unterschiedlichen Versionen weltweit präsentiert. Neben der Workshop-Version gibt es eine instrumentale Version\, eine Bühnenversion und eine Ausstellungsversion.\n\n22.00-00.00 Uhr Ecstatic Dance Ritual\, Künstlerverein Malkasten Düsseldorf\nChoreografie: Ben J. Riepe / mit DJ\nWie können wir im gemeinsamen Tanzen neue Formen von Verbindung\, Begegnung und Lebensfreude entdecken? Zum Abschluss der Schule des Erlebens öffnen wir einen Raum für ein kollektives Tanzritual. Erfahrungen\, Impulse und Begegnungen der vergangenen Tage fließen in diesen Abend ein. Zwischen DJ-Sounds\, Ecstatic Dance und freiem Tanzen entsteht ein Raum\, in dem sich Bewegung\, Musik und Miteinander entfalten können. Eingeladen sind alle – ob sie bereits Teil der Schule des Erlebens waren oder neu dazukommen.
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DESCRIPTION:Foto: Lisa Viezens \n11.00-12.00 Uhr Session\, FFT Düsseldorf\n„Ritual der Rückverbindung“ / Felix Halfmann (Campus / geschlossene Veranstaltung für Studierende und Mitwirkende)\nUnverdaute Gefühle legen sich zwischen uns und die Welt. In einer geführten inneren Reise bringen wir in Fluss\, was im Körper feststeckt und uns von unserer Verbindung trennt. Das Ritual bietet die Möglichkeit\, das zu erfahren\, dem wir uns am Tag zuvor auf einer kognitiven Ebene genähert haben. Die Teilnahme ist freiwillig\, und jede Person bestimmt selbst\, wie tief sie gehen möchte. \n12.30-14.00 Uhr Workshop\, FFT Düsseldorf\nThai Yoga Massage / Katja Klaus (Campus / geschlossene Veranstaltung für Studierende und Mitwirkende)\nIm Mittelpunkt stehen Ruhe\, Aufmerksamkeit und das bewusste Wahrnehmen des eigenen Körpers. Die Thai-Yoga-Massage geht tief\, wird langsam und achtsam ausgeführt und hat transformatives Potenzial. Katja Klaus ist ausgebildete Yogalehrerin und führt durch die Session. Gemeinsam erkunden die Teilnehmenden\, wie sich Blockaden in Organen\, Muskeln\, faszialem Gewebe\, Lymphbahnen und Gefäßen lösen. Eine Übung in Entspannung und im Loslassen. Bitte Matte und Decke mitbringen. \n14.30 Uhr Closing Circle\, FREIRAUM (Campus / geschlossene Veranstaltung für Studierende und Mitwirkende) \n15.30 Uhr Essen und Ausklang\, FREIRAUM (Campus / geschlossene Veranstaltung für Studierende und Mitwirkende) \nEine Veranstaltung von Ben J. Riepe\, gefördert durch die Kunststiftung NRW\, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und in Kooperation mit den beteiligten Orten und Hochschulen sowie dem Festival FRAGILE Wuppertal. Mit Dank an das FFT für die Unterstützung. \n 
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