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SUMMARY:The Fall of Sleep
DESCRIPTION:Foto: Arturo Lugo \nIm Schlaf sollen wir Erholung finden. Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir in diesem Zustand. Doch immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen. Apps tracken den Schlaf\, um ihn zu optimieren\, doch er bleibt widerspenstig. The Fall of Sleep ist ein poetisches Ritual\, das einen Zustand zwischen Wachen und Schlafen heraufbeschwört. Mit dabei sind die Musiker Ted Gaier und Nicolás Kretz\, die gemeinsam experimentelle Klanglandschaften entwickeln. Wiegenlieder treffen auf Echos von Clubsounds\, in einer nächtlichen Zone\, die Schlaf als fragiles Gemeingut feiert\, als leises Versprechen einer anderen Welt.\nIn der Hypnagogic Club Session am 11.11. sind Interessierte eingeladen\, Zustände zwischen Schlafen und Wachen am eigenen Leib zu erkunden. \nKonzept / Künstlerische Leitung / Choreografie / Musik / Performance / Text: Montserrat Gardó Castillo\, Petr Hastik\nMusik / Performance / Text: Ted Gaier \nMusik / Sounddesign / Performance: Nicolás Kretz\nBühnenbild: Knut Klaßen \nProduktionsleitung: Karolina Maria Knoll \nDramaturgie: Annette Müller \nTechnische Leitung / Sound-\, Licht- & Videodesign: Jörn Nettingsmeier\nKostüm: Arturo Lugo  \nThe Fall of Sleep ist eine Produktion von Montserrat Gardó Castillo & Petr Hastik in Koproduktion mit dem FFT\, Stiftung van Meeteren\, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW\, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste\, gefördert durch das NRW KULTURsekretariat Wuppertal und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen\, gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
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DESCRIPTION:Foto: Arturo Lugo \nIm Schlaf sollen wir Erholung finden. Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir in diesem Zustand. Doch immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen. Apps tracken den Schlaf\, um ihn zu optimieren\, doch er bleibt widerspenstig. The Fall of Sleep ist ein poetisches Ritual\, das einen Zustand zwischen Wachen und Schlafen heraufbeschwört. Mit dabei sind die Musiker Ted Gaier und Nicolás Kretz\, die gemeinsam experimentelle Klanglandschaften entwickeln. Wiegenlieder treffen auf Echos von Clubsounds\, in einer nächtlichen Zone\, die Schlaf als fragiles Gemeingut feiert\, als leises Versprechen einer anderen Welt.\nIn der Hypnagogic Club Session am 11.11. sind Interessierte eingeladen\, Zustände zwischen Schlafen und Wachen am eigenen Leib zu erkunden. \nKonzept / Künstlerische Leitung / Choreografie / Musik / Performance / Text: Montserrat Gardó Castillo\, Petr Hastik\nMusik / Performance / Text: Ted Gaier \nMusik / Sounddesign / Performance: Nicolás Kretz\nBühnenbild: Knut Klaßen \nProduktionsleitung: Karolina Maria Knoll \nDramaturgie: Annette Müller \nTechnische Leitung / Sound-\, Licht- & Videodesign: Jörn Nettingsmeier\nKostüm: Arturo Lugo  \nThe Fall of Sleep ist eine Produktion von Montserrat Gardó Castillo & Petr Hastik in Koproduktion mit dem FFT\, Stiftung van Meeteren\, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW\, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste\, gefördert durch das NRW KULTURsekretariat Wuppertal und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen\, gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
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SUMMARY:NO MAN´S SKY
DESCRIPTION:Seit Jahrtausenden blicken die Menschen in den Himmel. Der Weltraum ist vielleicht das letzte unerforschte Land\, von dem wir noch träumen können. Und doch war dieser ferne Kosmos noch nie so eng mit unseren Körpern und Wahrnehmungsweisen verwoben wie heute: Unternehmen planen bereits\, außerirdischen Ressourcen abzubauen\, unsere Mobiltelefone senden im Sekundentakt Signale an Satelliten im All aus. Aber kann das Weltall in unserer erschöpften Welt noch ein Ort der Hoffnung sein? Können wir die Dynamik von Plünderung und Ausbeutung durchbrechen und alternative Erzählungen für unsere unvermeidliche Begegnung mit dem Weltraum entwickeln? In einem begehbaren Bühnenbild aus Lichtern und Lautsprechern ist das Publikum eingeladen\, sich treiben zu lassen. No Man´s Sky ist eine Science-Fiction-Gedankenreise\, ein raumzeitveränderndes imaginäres Konzert\, zugleich Raumschiff und Schlaflied. \nKonzept\, Künstlerische Leitung\, Choreografie\, Musik\, Performance: Montserrat Gardó Castillo\, Petr Hastik. Dramaturgie: Marc Villanueva Mir\nMusik\, Sounddesign\, Performance: Nicolás Kretz\nProduktionsleitung: Karolina Maria Knoll\nBühnenbild: Knut Klaßen\nTechnische Leitung\, Sound-/Lichtdesign: Jörn Nettingsmeier\nKostüm\, Grafik: Marc Aschenbrenner\, Eva Carbó. \nNo Man´s Sky ist eine Produktion von Montserrat Gardó Castillo & Petr Hastik in Koproduktion mit dem FFT\, Stiftung van Meeteren\, gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien\, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW\, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste\, gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
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DESCRIPTION:Seit Jahrtausenden blicken die Menschen in den Himmel. Der Weltraum ist vielleicht das letzte unerforschte Land\, von dem wir noch träumen können. Und doch war dieser ferne Kosmos noch nie so eng mit unseren Körpern und Wahrnehmungsweisen verwoben wie heute: Unternehmen planen bereits\, außerirdischen Ressourcen abzubauen\, unsere Mobiltelefone senden im Sekundentakt Signale an Satelliten im All aus. Aber kann das Weltall in unserer erschöpften Welt noch ein Ort der Hoffnung sein? Können wir die Dynamik von Plünderung und Ausbeutung durchbrechen und alternative Erzählungen für unsere unvermeidliche Begegnung mit dem Weltraum entwickeln? In einem begehbaren Bühnenbild aus Lichtern und Lautsprechern ist das Publikum eingeladen\, sich treiben zu lassen. No Man´s Sky ist eine Science-Fiction-Gedankenreise\, ein raumzeitveränderndes imaginäres Konzert\, zugleich Raumschiff und Schlaflied. \nKonzept\, Künstlerische Leitung\, Choreografie\, Musik\, Performance: Montserrat Gardó Castillo\, Petr Hastik. Dramaturgie: Marc Villanueva Mir\nMusik\, Sounddesign\, Performance: Nicolás Kretz\nProduktionsleitung: Karolina Maria Knoll\nBühnenbild: Knut Klaßen\nTechnische Leitung\, Sound-/Lichtdesign: Jörn Nettingsmeier\nKostüm\, Grafik: Marc Aschenbrenner\, Eva Carbó. \nNo Man´s Sky ist eine Produktion von Montserrat Gardó Castillo & Petr Hastik in Koproduktion mit dem FFT\, Stiftung van Meeteren\, gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien\, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW\, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste\, gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
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DESCRIPTION:Seit Jahrtausenden blicken die Menschen in den Himmel. Der Weltraum ist vielleicht das letzte unerforschte Land\, von dem wir noch träumen können. Und doch war dieser ferne Kosmos noch nie so eng mit unseren Körpern und Wahrnehmungsweisen verwoben wie heute: Unternehmen planen bereits\, außerirdischen Ressourcen abzubauen\, unsere Mobiltelefone senden im Sekundentakt Signale an Satelliten im All aus. Aber kann das Weltall in unserer erschöpften Welt noch ein Ort der Hoffnung sein? Können wir die Dynamik von Plünderung und Ausbeutung durchbrechen und alternative Erzählungen für unsere unvermeidliche Begegnung mit dem Weltraum entwickeln? In einem begehbaren Bühnenbild aus Lichtern und Lautsprechern ist das Publikum eingeladen\, sich treiben zu lassen. No Man´s Sky ist eine Science-Fiction-Gedankenreise\, ein raumzeitveränderndes imaginäres Konzert\, zugleich Raumschiff und Schlaflied. \nKonzept\, Künstlerische Leitung\, Choreografie\, Musik\, Performance: Montserrat Gardó Castillo\, Petr Hastik. Dramaturgie: Marc Villanueva Mir\nMusik\, Sounddesign\, Performance: Nicolás Kretz\nProduktionsleitung: Karolina Maria Knoll\nBühnenbild: Knut Klaßen\nTechnische Leitung\, Sound-/Lichtdesign: Jörn Nettingsmeier\nKostüm\, Grafik: Marc Aschenbrenner\, Eva Carbó. \nNo Man´s Sky ist eine Produktion von Montserrat Gardó Castillo & Petr Hastik in Koproduktion mit dem FFT\, Stiftung van Meeteren\, gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien\, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW\, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste\, gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
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SUMMARY:BRUTOLOGY. THE BUILT\, THE UNBUILT AND THE UNBUILDABLE
DESCRIPTION:Foto: Knut Klaßen \nDie Bezeichnung Brutalismus stammt nicht vom deutschen Wort Brutalität. Sie ist angelehnt an die französische Bezeichnung für Rohbeton: béton brut. So nannte unter anderem der weltberühmte Architekt Le Corbusier den sichtbar gelassenen Beton an einigen seiner prägenden Bauten.\nIn ihrem neuen Stück Brutology setzen sich Montserrat Gardó Castillo und Petr Hastik mit dem utopischen und dystopischen Potenzial brutalistischer Architektur und Infrastruktur auseinander. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte der Brutalismus als entschieden internationaler Baustil zum Wiederaufbau eines neuen Europas dienen. Er stand für Träume von Fortschritt\, urbanem Wachstum und sozialer Gerechtigkeit. Heute ist er längst mit einem Gefühl von Entzauberung verbunden. Seine massiven Gebäude aus Sichtbeton empfinden viele Menschen als monoton\, hässlich und unbewohnbar. Im Zeitalter von Dekonstruktion\, Nichtlinearität und Digitalisierung wirkt er seltsam substantiell.\nMontserrat Gardó Castillo und Petr Hastik beschäftigen sich mit den Widersprüchen und Fragen des Brutalismus und betrachten sein Erbe nicht als Trümmer\, sondern als Chance für ein Neudenken. In ihrer interdisziplinären Performance begeben sie sich auf Spurensuche: In welchen Formen prägte der Brutalismus die Gesellschaften und ihr kulturelles Gedächtnis? Warum wirkte sein Konzept gleichsam demokratisierend wie entfremdend? Poetisch und multiperspektivisch skizzieren sie auf seinen ideologischen Ruinen neue Zukunftsentwürfe. Kostüm- und Raumobjekte\, Gitarren-Riffs und Synthesizer-Klänge machen einen Baustil und seine Gedankenwelt erlebbar.\nEine Multimedia-Performance von Montserrat Gardo Castillo und Petr Hastik zum Brutalismus der urbanen Infrastruktur\, in der vor allem der Lebendigkeit von Beton in Tanz und Klang nachgefühlt wird. \nVon und mit \nPerformance und Regie: Montserrat Gardó Castillo und Petr Hastik. Performance: Juan Felipe Amaya González\, Mariona Naudin. Musik: Nicolás Kretz. Künstlerische Unterstützung / Setdesign: Knut Klaßen. Kostüme: Marc Aschenbrenner\, Eva Carbó. Licht-\, Ton- und Videodesign: Jörn Nettingsmeier. Dramaturgie: Annette Müller. Produktionsleitung: Karolina Maria Knoll. \nCredits\nEine Produktion von Montserrat Gardó Castillo & Petr Hastik in Koproduktion mit FFT Düsseldorf\, gefördert durch die Kunststiftung NRW\, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste\, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW\, die Landeshauptstadt Düsseldorf und Neustart Kultur – NPN Stepping Out.\nIn Kooperation mit dem Emscherkunstweg\, eine Kooperation zwischen Urbane Künste Ruhr\, Emschergenossenschaft und Regionalverband Ruhr unter der Schirmherrschaft von Isabel Pfeiffer-Poensgen\, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen\, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
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DESCRIPTION:Foto: Knut Klaßen \nDie Bezeichnung Brutalismus stammt nicht vom deutschen Wort Brutalität. Sie ist angelehnt an die französische Bezeichnung für Rohbeton: béton brut. So nannte unter anderem der weltberühmte Architekt Le Corbusier den sichtbar gelassenen Beton an einigen seiner prägenden Bauten.\nIn ihrem neuen Stück Brutology setzen sich Montserrat Gardó Castillo und Petr Hastik mit dem utopischen und dystopischen Potenzial brutalistischer Architektur und Infrastruktur auseinander. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte der Brutalismus als entschieden internationaler Baustil zum Wiederaufbau eines neuen Europas dienen. Er stand für Träume von Fortschritt\, urbanem Wachstum und sozialer Gerechtigkeit. Heute ist er längst mit einem Gefühl von Entzauberung verbunden. Seine massiven Gebäude aus Sichtbeton empfinden viele Menschen als monoton\, hässlich und unbewohnbar. Im Zeitalter von Dekonstruktion\, Nichtlinearität und Digitalisierung wirkt er seltsam substantiell.\nMontserrat Gardó Castillo und Petr Hastik beschäftigen sich mit den Widersprüchen und Fragen des Brutalismus und betrachten sein Erbe nicht als Trümmer\, sondern als Chance für ein Neudenken. In ihrer interdisziplinären Performance begeben sie sich auf Spurensuche: In welchen Formen prägte der Brutalismus die Gesellschaften und ihr kulturelles Gedächtnis? Warum wirkte sein Konzept gleichsam demokratisierend wie entfremdend? Poetisch und multiperspektivisch skizzieren sie auf seinen ideologischen Ruinen neue Zukunftsentwürfe. Kostüm- und Raumobjekte\, Gitarren-Riffs und Synthesizer-Klänge machen einen Baustil und seine Gedankenwelt erlebbar.\nEine Multimedia-Performance von Montserrat Gardo Castillo und Petr Hastik zum Brutalismus der urbanen Infrastruktur\, in der vor allem der Lebendigkeit von Beton in Tanz und Klang nachgefühlt wird. \nVon und mit \nPerformance und Regie: Montserrat Gardó Castillo und Petr Hastik. Performance: Juan Felipe Amaya González\, Mariona Naudin. Musik: Nicolás Kretz. Künstlerische Unterstützung / Setdesign: Knut Klaßen. Kostüme: Marc Aschenbrenner\, Eva Carbó. Licht-\, Ton- und Videodesign: Jörn Nettingsmeier. Dramaturgie: Annette Müller. Produktionsleitung: Karolina Maria Knoll. \nCredits\nEine Produktion von Montserrat Gardó Castillo & Petr Hastik in Koproduktion mit FFT Düsseldorf\, gefördert durch die Kunststiftung NRW\, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste\, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW\, die Landeshauptstadt Düsseldorf und Neustart Kultur – NPN Stepping Out.\nIn Kooperation mit dem Emscherkunstweg\, eine Kooperation zwischen Urbane Künste Ruhr\, Emschergenossenschaft und Regionalverband Ruhr unter der Schirmherrschaft von Isabel Pfeiffer-Poensgen\, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen\, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
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DESCRIPTION:Foto: Knut Klaßen \nDie Bezeichnung Brutalismus stammt nicht vom deutschen Wort Brutalität. Sie ist angelehnt an die französische Bezeichnung für Rohbeton: béton brut. So nannte unter anderem der weltberühmte Architekt Le Corbusier den sichtbar gelassenen Beton an einigen seiner prägenden Bauten.\nIn ihrem neuen Stück Brutology setzen sich Montserrat Gardó Castillo und Petr Hastik mit dem utopischen und dystopischen Potenzial brutalistischer Architektur und Infrastruktur auseinander. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte der Brutalismus als entschieden internationaler Baustil zum Wiederaufbau eines neuen Europas dienen. Er stand für Träume von Fortschritt\, urbanem Wachstum und sozialer Gerechtigkeit. Heute ist er längst mit einem Gefühl von Entzauberung verbunden. Seine massiven Gebäude aus Sichtbeton empfinden viele Menschen als monoton\, hässlich und unbewohnbar. Im Zeitalter von Dekonstruktion\, Nichtlinearität und Digitalisierung wirkt er seltsam substantiell.\nMontserrat Gardó Castillo und Petr Hastik beschäftigen sich mit den Widersprüchen und Fragen des Brutalismus und betrachten sein Erbe nicht als Trümmer\, sondern als Chance für ein Neudenken. In ihrer interdisziplinären Performance begeben sie sich auf Spurensuche: In welchen Formen prägte der Brutalismus die Gesellschaften und ihr kulturelles Gedächtnis? Warum wirkte sein Konzept gleichsam demokratisierend wie entfremdend? Poetisch und multiperspektivisch skizzieren sie auf seinen ideologischen Ruinen neue Zukunftsentwürfe. Kostüm- und Raumobjekte\, Gitarren-Riffs und Synthesizer-Klänge machen einen Baustil und seine Gedankenwelt erlebbar.\nEine Multimedia-Performance von Montserrat Gardo Castillo und Petr Hastik zum Brutalismus der urbanen Infrastruktur\, in der vor allem der Lebendigkeit von Beton in Tanz und Klang nachgefühlt wird. \nVon und mit \nPerformance und Regie: Montserrat Gardó Castillo und Petr Hastik. Performance: Juan Felipe Amaya González\, Mariona Naudin. Musik: Nicolás Kretz. Künstlerische Unterstützung / Setdesign: Knut Klaßen. Kostüme: Marc Aschenbrenner\, Eva Carbó. Licht-\, Ton- und Videodesign: Jörn Nettingsmeier. Dramaturgie: Annette Müller. Produktionsleitung: Karolina Maria Knoll. \nCredits\nEine Produktion von Montserrat Gardó Castillo & Petr Hastik in Koproduktion mit FFT Düsseldorf\, gefördert durch die Kunststiftung NRW\, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste\, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW\, die Landeshauptstadt Düsseldorf und Neustart Kultur – NPN Stepping Out.\nIn Kooperation mit dem Emscherkunstweg\, eine Kooperation zwischen Urbane Künste Ruhr\, Emschergenossenschaft und Regionalverband Ruhr unter der Schirmherrschaft von Isabel Pfeiffer-Poensgen\, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen\, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
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LOCATION:Unter der Mallinckrodtbrücke neben der „Kunstpause“\, Huckarder Straße 197\, Dortmund\, 44369\, Deutschland
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SUMMARY:The Future was us
DESCRIPTION:Foto: Alexander Basile \n„Here we are now\, entertain us.“ (Kurt Cobain) \nThe Future Was Us ist ein Konzert\, eine performative Konfrontation mit dem\, was der Generation\nGrunge versprochen wurde und was sich moderne Formen des Pop und Hip Hop einfach\nnehmen. Ausgangspunkt für die Choreographen/Performer Montserrat Gardó Castillo und Petr\nHastik sowie den Musiker Timm Roller ist eine Analyse all dessen\, was Kurt Cobain und Grunge\nfür Jugendliche weltweit bedeuteten: Ein Ausdruck der Wut\, eine Anklage von Missständen\, die\ntraumatische Kapitalisierung eines Genres mit tragischem Ausgang. Doch überkreuzt The Future\nWas Us diesen Themenkomplex mit dem des Trap\, einer Spielform aktueller Popmusik\, die vor\nallem in Spanien zum Sprachrohr einer desillusionierten Jugend geworden ist. Verbindendes\nElement beider Stilrichtungen ist die Ablehnung von Kunstfertigkeit als Kriterium um Musik zu\nmachen. Die rohe Energie des Grunge\, die sich auf Punk beruft und die vollkommene Ausnutzung\ndemokratisierter\, digitaler Produktionsmittel im Trap\, der klassische Begriffe von Autorschaft\nvollkommen in Frage stellt. Da wo Grunge durch die Vereinnahmung des Begriffs „Loser“ einen\nAkt des Empowerments der (weißen) Unterschicht gefeiert hat\, geschieht dies durch\nhauptsächlich schwarze Künstler im Trap unter anderem durch die Appropriation von Symbolen\nder haut couture – eine Form der aggressiven Teilhabe an einer Gesellschaft\, in denen\nVersprechen auf Bildung\, Erfolg und Wohlstand immer mehr wie Hohn klingen. \nKonzept/Choreographie/Performance: Montserrat Gardó Castillo & Petr Hastik\nPerformance/Musik: Timm Roller\nDramaturgie: Ludwig Abraham\nLichtdesign: Jörn Nettingsmeyer\nManagement/P&Ö: Alexandra Schmidt \nEine Produktion von Montserrat Gardó Castillo und Petr Hastik. In Kooperation mit dem FFT Düsseldorf. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW\, der Kunststiftung NRW und dem Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
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DESCRIPTION:Foto: Ondrej Krejci \nIn “The pumping piece” beschäftigen sich Montserrat Gardó Castillo & Petr Hastik mit der ausgeprägten Tendenz des Körperkults und der Körperbesessenheit unsere Zeit.\nTraining\, persönliche Leistungssteigerung oder Gesundheitswahn müssen durch exhibitionistische Selbstdarstellung aufgedeckt werden\, was uns unweigerlich zum persönlichen Erfolg bringt. Sich gut zu fühlen ist weniger individuelles Streben als eine kulturelle und politische Verpflichtung.\n“Happiness is the truth” (Pharrell Williams) \nIm Rahmen von Now & Next.
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