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SUMMARY:REPATTERNING – Hard Data & Soft Bodies
DESCRIPTION:Foto: Rebekka Jochem \nAtem\, Puls\, Bewegung: Unsere Körper werden erfasst\, vermessen und in Daten übersetzt. Die Tech-Industrie verspricht Selbsterkenntnis – doch aus Fürsorge wird Verwertung\, aus Nähe eine Infrastruktur der Überwachung. REPATTERNING entzieht sich dieser Logik. Drei Performende und eine neu programmierte Strickmaschine eignen sich live biometrische Daten an und schreiben sie um. Was wäre\, wenn wir unsere digitalen Doppelgänger nicht länger den Plattformen überlassen\, sondern uns ihnen zuwenden? Statt normierter Tabellen entstehen fluide Muster\, statt verwertbarer Profile schützende Textilien. \nTanz\, elektronische Musik\, Programmierung und Strickarbeit werden zu Werkzeugen einer radikalen Fürsorgepraxis. Eine Praxis\, die Lesbarkeit verweigert\, Komplexität bejaht und unsere Daten nicht als Besitz der Tech-Industrie\, sondern als gemeinsame Verantwortung begreift. Laufmaschen statt Perfektion. Care statt Kontrolle. Umprogrammieren statt Optimieren. \nKonzept: Agnetha Jaunich & Rebekka Jochem\nPerformance: Jaunich|Jochem|Apostolidis\nMusik: Jasmina de Boer\nMusikalisches Live-Set: Christodoulos Apostolidis\nBühne & Kostüm: Ariella Karatolou\nDramaturgische Beratung: Julia Blando\, Alina Mathiak \nIn Kooperation mit dem Theaterlabor Bielefeld\nGefördert durch das Kulturamt Düsseldorf\, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste\, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW\, das Kulturamt Bielefeld\, das Kulturbüro Bochum und die Sparkasse Bielefeld
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